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Warum Bilder unbedingt optimiert werden müssen (Bilder SEO) #006

Warum Bilder unbedingt optimiert werden müssen (Bilder SEO) #006
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In der heutigen 6. Podcast Episode möchte ich das Thema OnPage Optimierung weiter aufgreifen. In der Podcast Episode spreche ich mit euch über das Thema Bilder-Optimierung sprechen. Bilder sind im Content-Mix nicht mehr wegzudenken. Insbesondere auch im Zeitalter von Social Networks wie Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram & Co. haben Bilder nochmals an Bedeutung gewonnen.

Warum sollte man Bilder für das Web optimieren?

Dabei können Bilder unterschiedliche Funktionen einnehmen. In erster Linie werden Bilder gerne in Kombination mit Text genutzt, um Artikel aufzulockern, Mehrwert zu bieten und die Verweildauer auf einer Webseite zu verlängern. Auf der anderen Seite kann ein Bild auch praktisch direkte Trafficquelle sein – beispielsweise über die oftmals unterschätzte Bildersuche bei Google. Google Bildersuche optimieren

Findet der Nutzer ein Bild schön, wird es es anklicken und auf direktem Wege auf eure Homepage gelangen – und zwar auf die Seite, auf der das Bild integriert ist. So ist es durchaus möglich qualifizierte und potenzielle Kunden auch über diesen Kanal zu akquirieren.

Zielsetzung sollte daher immer sein, sowohl in der klassischen Suche als auch in der Bildersuche bei Google auf den vordersten Positionen zu ranken. Und damit der Nutzer nicht frühzeitig abspringt, weil die Bilddatei zu groß ist, das Bild nicht lesbar ist oder welchen Grund es ansonsten noch haben könnte, ist es wichtig, dass kein Bild ohne Optimierung praktisch ins Netz gestellt wird.

Google selbst mag es ebenfalls nicht, wenn Bilder zu groß sind, das Laden der Webseite dadurch verzögert wird. Letztlich wird das eigene Ranking von euch darunter leiden, wenn ihr eure Bilddaten nicht optimal für das Web umsetzt.

Bilder-Optimierung – darauf solltet ihr achten

Beim Thema Bild verhält es sich ähnlich wie bei gutem Content. Guter Content sollte im Regelfall nur ein mal im Netz vorkommen (uniquer Content). Auch bei Bildern verhält es sich ähnlich, wenn gleich Google hier andere Bewertungsmaßstäbe heranzieht.

Wenn ihr in der Lage seid, eigene Bilder zu kreieren, könnte es durchaus sinnvoll sein und ein möglicher USP eurem Wettbewerber gegenüber. Worauf sollte man also bei der Bilder Optimierung konkret achten:

  • Verwendet grundsätzlich nur .jpg oder .png Bilder
  • Achtet darauf, dass ihr nur die Bildgröße auch tatsächlich verwendet, die ihr im Blog, auf der Webseite oder im Shop auch einsetzen könnt. Zu große Bilder, die von eurem CMS oder Shopsystem komprimiert und herunter gerechnet werden müssen, werden in Summe immer noch eine zu große Bildgröße aufweisen
  • Nachdem das Bild in das richtige Format und Größe gebracht wurde, besteht die Möglichkeit die Dateigröße weiter zu komprimieren – ohne das augenscheinlich ein Qualitätsverlust zu sehen ist.  Bildoptimierungsprogramme (siehe unten) helfen dabei, das die Bildgröße noch mal um bis zu ein Drittel, je nach Programm, ungefähr reduziert werden kann.
  • Verwendet bereits das Keyword, mit dem das Bild ranken sollte im Dateinamen
  • Gerade im Hinblick auf die zunehmende Wichtigkeit des mobilen Index bei Google, sollten die Bilder top optimiert und erst dann ins Netz gestellt werden.
  • Auch wenn CMS oder Shopsystem Bilder komprimieren können, macht es selbst, denn die Daten werden meist nicht die Ergebnisse erzielen wie beschrieben
  • Nutzt eine separate Bilder-Sitemap und integriert nur die relevanten Bilder. Icons, Buttons oder eben nicht für Google interessante Bilder kann man direkt aus der Sitemap raus lassen.

Für Google sind schnell ladende Seiten sehr wichtig. Daher gehört es zu den Basisaufgaben, eben auch die Bilder entsprechend zu optimieren. Hier reicht es längst nicht aus, nur einen schnellen Webserver im Einsatz zu haben.

Linktipps für Bildoptimierungs-Tools

Bildertraffic ermitteln

Wie wichtig Bildertraffic bisher für eure Webseite ist oder aber eben in Zukunft sein wird, könnt ihr in der Search Console einsehen. Dort könnt ihm Bereich „Suchanalyse“ einfach den Filter auf „Bilder“ setzen und schauen, wie viele Impressions & Klicks über die Bildersuche bei Google kommt.
Search COnsole Bilder

Wer es ein wenig komfortabler haben möchte und mit übersichtlichen Daten und Filteroptionen arbeiten möchte, kann natürlich auch ein SEO Tool, welches die Search Console connecten kann, einsetzen. Dort hat man dann die Möglichkeit eben sehr detailliert Informationen (siehe Screen) einzuholen und durch bestimmte Filterkriterien die  aktive OnPage Arbeit zu forcieren.

Fiter Search Console
Filter des SEO Tools Pagerangers.com

Fazit

Google versteht unsere Webseiteninhalte immer besser. Die Anforderungen unserer Besucher und die von Google steigen sukzessive. Daher ist es wichtig, dass eure Seite stets schnell lädt, keine Verzögerungen durch Bilder oder andere Content-Typen auftreten. Jedes Bild, welches ihr für euer Webangebot nutzt, sollte daher immer vorher optimiert werden. Im besten Fall nutzt ihr sogar nur eigene Bilder, wobei das kein „must-have“ darstellt.

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Podcast  – jetzt anhören!

Und wenn ihr direkt mal in den Podcast reinhören wollt, dann habe ich euch gleich auch unsere Nullfolge mitgebracht. Dort erkläre ich den Sinn und Zweck des Podcasts. Hören könnt ihr den Podcast über verschiedene Wege. Der einfachste und direkte Weg ist hier direkt im Artikel über den Player von Soundcloud. Ferner sind wir auch kostenlos bei iTunes zu hören und man kann uns dort abonnieren. Per RSS Feed sind wir auch erreichbar.

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